Berlin, 21.09.2020 – Wir leben in einer Zeit der Kontaktlosigkeit! Dabei ist der Kontakt, das Berühren und das Zusammensein soziale Bedürfnisse von uns Menschen. Wir möchten uns geborgen fühlen und unsere Emotionen ausleben, uns in einer Beziehung mit dem richtigen Partner fallen lassen können – genau das macht uns stark und zufrieden. Zufriedenheit wiederum stärkt das Immunsystem - in heutiger Zeit ein unverzichtbarer Faktor. Aber genau dieses Fallenlassen, die Öffnung machen uns Angst, denn wer emotional aufeinander zugeht, macht sich verletzlich und Verletzlichkeit bedeutet Schwäche. Sensibilität und Schwäche wiederum werden heute gleichgesetzt mit Machtlosigkeit. In unserer heutigen Gesellschaft ist das ein Manko - eine Verstümmelung, eine Unvollständigkeit, ein Defizit. 

Gerade Frauen erleben, trotz bedeutender Kulturrevolutionen und der Gleichberechtigung, vor allem in Beziehungen diese Machtlosigkeit. „Viele Frauen haben keine Lust auf Machtspielchen und wünschen sich einen Partner, der sie einfach nur unterstützt. Sie sind sich ihrer eigenen Macht nicht bewusst, vielleicht weil sie nicht formulieren können, was sie wollen“, erklärt Diana Achtzig. „Es ist an der Zeit, dass die Frau lernt, ihre Ziele durchzusetzen, ihre Wünsche und Bedürfnisse einzufordern!“ Die Berliner Künstlerin verarbeitet in ihren Bildern diese beiden Themen: das Bedürfnis nach Nähe und die weibliche Stärke. Mal subtil, mal provokant, mal symbolisch verpackt – wie ein roter Faden zieht sich die Macht der Frau durch die Werke der Künstlerin. Die Paarbeziehung spielt dabei eine bedeutende Rolle. Diana Achtzig begrenzt dabei das „Paar“ nicht nur auf die Beziehung zwischen Frau und Mann. Neben gleichgeschlechtlichen Beziehungen werden auch selbstbewusste Frauen mit Tieren dargestellt, die meist eine symbolische Bedeutung haben.

Feiern Sie mit uns die Ausstellungseröffnung am 03. Oktober 2020 um 19 Uhr

Kommen Sie gerne mit Ihren Freunden auf ein Glas Wein vorbei. Aufgrund der aktuellen Situation beschränken wir den Einlass auf max. 20 Personen und bitten alle Besucher*innen unserer Galerie um Beachtung der Maßnahmen im Sinne der Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin. Sie können jederzeit spontan vorbeikommen. Bitte bringen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz mit und beachten Sie die bei uns aushängenden Corona-Regeln. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Die Künstlerin Diana Achtzig

Diana Achtzig schloss ihr Studium an der Universität der Künste 1999 in Berlin mit einem Diplom ab. Kunstgeschichtlich beziehen sich Achtzigs Gemälde auf die Arbeiten von Künstlern wie Julian Schnabel und Georg Baselitz und sind der modernen Kunstströmung „Berliner Schule" zuzuordnen. Bei dieser Art der Malerei rückt die Poesie des Augenblicks in den Fokus des künstlerischen Schaffens und sie schafft es, vergangene Momente in einem neuen Blickwinkel zu sehen und zu interpretieren. Zudem verfügt die Berlinerin über jahrelange Erfahrungen im Kunsthandel. In der niederländischen Hauptstadt gründete sie 1990 ihre Amsterdam Galerie. Im Jahr 2009 kehrte sie in ihre Geburtsstadt Berlin zurück und eröffnete eine Galerie in Berlin-Mitte. Sechs Jahre später zog sie in das Berliner Szene-Viertel Prenzlauer Berg um, wo sie die Achtzig-Galerie bis 2020 führte. Diana Achtzig war sieben Jahre als Dozentin an verschiedenen Universitäten und Privatschulen tätig und ist seit 1990 im Bereich Art Investment aktiv. 

Vernissage in Berlin am 3. Oktober 2020 um 19 Uhr

Die Ausstellungseröffnung ist für Gäste kostenfrei! Die Ausstellung ist vom 03.10.2020 bis zum 31.10.2020 geöffnet. Ein Hygienekonzept liegt vor und wird ausdrücklich eingehalten!

Galerie Bottega Barone 
Galeristin: Alexandra Barone
Lützowstr. 38
10785 Berlin (Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg)