Skulpturen aus dem, was andere wegwerfen
Plastikmüll, Draht, Stoffreste und Fundstücke: Aus Materialien, die sonst im Abfall landen, baut die Berliner Bildhauerin und Malerin Diana Achtzig schlanke, fragile Figuren. Am Freitag, dem 24. November 2023, um 18 Uhr zeigt sie ihre Recycling-Skulpturen und Objets trouvés zur Vernissage in der Kunstgalerie Berlin Achtzig in Biesdorf.
Die Figuren stehen auf hohen Sockeln, umwickelt von roten und türkisfarbenen Fäden, mit Köpfen aus Fundstücken. Sie erzählen von der Wegwerfkultur und davon, dass aus scheinbar Wertlosem etwas Neues entstehen kann.
Kunst als Beitrag zur Nachhaltigkeit
In ihrem Artist Statement beschreibt Diana Achtzig Plastikmüll und Fundstücke nicht als Abfall, sondern als Rohstoff „für eine neue künstlerische Wirklichkeit“. Ihre Skulpturen sollen zum Nachdenken über den Umgang mit Ressourcen anregen.
Dasselbe Prinzip verfolgt sie in der Malerei: Ihre figurativen, leicht abstrakten Ölbilder malt sie auf wiederverwendeten Leinwänden und mit Farbresten. Die alten Leinwände stehen für sie dafür, Vorhandenes zu schätzen, statt es wegzuwerfen.
Malerei auf wiederverwendeten Leinwänden
Neben den Skulpturen ist Diana Achtzig vor allem als Malerin bekannt. Sie hat an der Universität der Künste Berlin und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert. Ihre Bilder zeigen Frauenfiguren, Paare und immer wieder Tiere, besonders Katzen, in einer Bildsprache zwischen Figuration und Abstraktion.
Ein Beispiel aus dem Jahr 2023 ist „Mädchen mit Katze und pinkem Ball“ (Öl auf Leinwand, 80 × 80 cm).
Diana Achtzig im rbb
Fernsehbeitrag des rbb-Magazins „zibb“ über Diana Achtzig
Das rbb-Magazin „zibb“ hat Diana Achtzig und ihre Malerei in einem Fernsehbeitrag vorgestellt.
Vernissage
Recycling-Skulpturen und Objets trouvés
Diana Achtzig
Freitag, 24. November 2023, 18 Uhr
Kunstgalerie Berlin Achtzig
Weißenhöher Straße 14
12683 Berlin-Biesdorf




