Vom Kirchenmaler zur Kunstakademie Düsseldorf
Großformatige, leuchtende Aquarelle von Stadtlandschaften sind das Markenzeichen von René Du Belle. Die Achtzig Galerie Berlin hat Aquarelle seit Langem in ihrem Programm und zeigte seine Arbeiten 2019 in einer Gruppenausstellung.
Das Wichtigste in Kürze
- René Du Belle lernte Kirchenmaler und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf.
- Er malt expressive Aquarelle im Großformat, etwa von Berliner Wahrzeichen.
- Wandmalereien von ihm gibt es unter anderem in Berlin und auf Mallorca.
- Im März 2019 zeigte ihn die Achtzig Galerie in „Internationale Stadtlandschaften“.
Nach dem Gymnasium machte René Du Belle eine dreijährige Lehre als Kirchenmaler. Nach dem Wehrdienst studierte er Grafik, Typografie und Illustration an der FH Köln, der ehemaligen Kölner Werkschulen, und schloss als Diplom-Grafiker ab. Danach studierte er Malerei und Kunstgeschichte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Hoehme und Erich Reusch.
Geprägt haben ihn die freie Aquarellmalerei von Joseph Beuys, die Porträts von Georg Baselitz, das Action Painting von Jackson Pollock und die intensiven Farben von Paul Klee und Emil Nolde.
Philosophie, Schule und Denkmalpflege
In Berlin wandte er sich immer stärker dem Expressionismus zu. Parallel studierte er Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und schloss Kunst und Philosophie mit dem Staatsexamen ab. Die Friedrich-Naumann-Stiftung förderte sein Studium mit einem Stipendium.
Nach einigen Jahren als Lehrer am Gymnasium gründete er eine Firma für Denkmalpflege und restaurierte denkmalgeschützte Altbauten. Für die Restaurierung der Decke im Künstlerbahnhof Rolandseck am Rhein erhielt er eine Belobigung des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz.
Wandmalereien und Auszeichnungen
Auf Mallorca gestaltete René Du Belle die Wellness- und Spa-Bereiche zweier Fünf-Sterne-Hotels, des Mardavall und des Son Amoixa Vell. Dafür erhielt er zweimal den Gala-Award für die schönsten Wellnessbereiche Europas.
In Berlin finden sich Wandmalereien von ihm im Stilwerk und im Hotel Waldorf Astoria. Vor der Ausstellung 2019 stellte er zuletzt bei „Art & Champagne“ am Kurfürstendamm aus.
„Internationale Stadtlandschaften“ in der Achtzig Galerie
Im März 2019 zeigte die Achtzig Galerie in der Hagenauer Straße 7 im Prenzlauer Berg die Gruppenausstellung „Internationale Stadtlandschaften“, eröffnet mit einer Vernissage am 15. März. Zu sehen waren Porträts, Öl- und Acrylbilder, Aquarelle, Zeichnungen, Papierarbeiten, Fotografien und Skulpturen von:
Keyn, René Du Belle, Lausch, Pfürtner, Fronhofer, Gaspers, Harsa, Heike Huismann (UdK), Jost Heyder (Neue Leipziger Schule), Emilia Blauzweig (UdK), Kathleen van Sterge (UdK), Ashley Grik (UdK), Anton Van De Amoste (UdK), Diana Achtzig (UdK) und Per Cbelli (Universität Bordeaux, Sorbonne Paris, UdK Berlin).
Kunst kaufen: Tipps für Einsteiger
Originale Aquarelle sind oft günstiger als große Ölgemälde und deshalb ein beliebter Einstieg ins Sammeln. Eine sichere Geldanlage ist Kunst aber nicht: Ob ein Werk im Wert steigt, lässt sich nicht vorhersagen. Kaufe deshalb, was dir gefällt, frag nach Werkangaben und Herkunft und lass dich bei größeren Summen unabhängig beraten. Mehr über die Galerie liest du im Artikel Kunstgalerie Berlin Achtzig für zeitgenössische Kunst.



