Vom Tanz zur Malerei
Malen wollte Regine Von Knoblauch schon als Kind. Beruflich ging sie aber zunächst einen anderen Weg und arbeitete viele Jahre im sozialen Bereich. Daneben studierte sie Körperausdruck und Tanz, entwickelte eigene Choreografien und Performances. Die Malerei blieb ihr dabei immer nah: Ein Mal- und Zeichenzirkel war über Jahre ihre künstlerische Konstante.
Heute will die Künstlerin aus Marzahn-Hellersdorf ganz von und mit der Kunst leben. Sie studiert Freie Kunst und Malerei an der Achtzig Kunstakademie Berlin, entwickelt dort ihre Handschrift weiter und beschäftigt sich mit Kunstgeschichte und den Fragen der modernen Malerei. Wie ein berufsbegleitendes Kunststudium funktioniert, beschreibt unser Artikel Kunst studieren neben dem Beruf.
Bewegung auf der Leinwand
Regine Von Knoblauch malt abstrakt, mit Acryl auf Leinwand und Papier. Sie trägt die Farbe in vielen Schichten auf, lässt lasierende Flächen ineinanderlaufen und setzt kräftige, gestische Pinselstriche darüber. Hier und da tauchen Andeutungen auf, ein Baum, eine Silhouette, eine Stadtkante.
Die Jahre im Tanz sind in ihren Bildern spürbar. Linien und Farbspuren wirken wie festgehaltene Bewegungen, warme Rot- und Gelbtöne stehen kühlem Türkis und Grau gegenüber. Damit steht sie in der Tradition des gestischen Malens, wie es Malerinnen wie Joan Mitchell oder Lee Krasner geprägt haben.
Im Gespräch
Regine Von Knoblauch über ihr Kunststudium und ihre abstrakte Acrylmalerei
Im Video erzählt Regine Von Knoblauch von ihrem Weg zur Malerei, vom Kunststudium und davon, was es bedeutet, den Traum vom Leben als Künstlerin ernst zu nehmen.





