Kunst & Gesellschaft Ausstellung

#MeToo als Gemälde: Ashley Griks Ölbild zur Weinstein-Debatte

Eine junge Frau, eine weiße Eule und ein Hashtag, der 2017 um die Welt ging

Im Oktober 2017 ging der Hashtag #MeToo um die Welt. Die Berliner Malerin Ashley Grik reagierte darauf mit einem Ölbild, das in der Achtzig Galerie zu sehen war.

Ölgemälde einer jungen blonden Frau mit weißer Eule unter dem roten Schriftzug „#Metoo“ an einer Galeriewand, links im Vordergrund eine Holzskulptur
Ashley Grik: „Hashtag #MeToo, Weinstein-Skandal-Debatte“, Öl auf Leinwand, 80 × 80 cm, Berlin 2017

Ein Ölbild zur #MeToo-Debatte

Das Ölbild „#MeToo“ malte die Künstlerin Ashley Grik 2017 mit ökologischen Ölfarben auf Leinwand, im Format 80 × 80 cm. Es zeigt das Gesicht einer jungen Frau mit langen blonden Haaren, neben ihr sitzt eine weiße Eule. Darüber steht in roten Buchstaben der Hashtag „#Metoo“. Frau und Eule solidarisieren sich so mit den Betroffenen der Debatte.

Das Bild gehört zu einer zwölfteiligen Serie mit dem Titel „Hashtag #MeToo, Weinstein-Skandal-Debatte“. Zu sehen war es in der Achtzig Galerie, die damals in der Hagenauer Straße 7 im Prenzlauer Berg lag.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ashley Grik malte das Ölbild „#MeToo“ 2017, Öl auf Leinwand, 80 × 80 cm.
  • Es zeigt eine junge Frau mit einer weißen Eule unter dem roten Hashtag.
  • Das Bild gehört zu einer zwölfteiligen Serie zur Debatte nach dem Weinstein-Skandal.
  • Ashley Grik studierte an der UdK Berlin und zählt zur Berliner Schule der Malerei.
Ölgemälde einer jungen blonden Frau mit weißer Eule unter dem roten Schriftzug „#Metoo“ an einer Galeriewand, links im Vordergrund eine Holzskulptur
Ashley Grik: „Hashtag #MeToo, Weinstein-Skandal-Debatte“, Öl auf Leinwand, 80 × 80 cm, Berlin 2017

Die Debatte hinter dem Bild

Anfang Oktober 2017 berichteten die New York Times und der New Yorker über Vorwürfe sexueller Belästigung und Gewalt gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Kurz darauf rief die Schauspielerin Alyssa Milano dazu auf, eigene Erfahrungen unter dem Stichwort „Me too“ zu teilen. Der Hashtag verbreitete sich innerhalb weniger Tage in allen sozialen Netzwerken, Millionen Menschen weltweit beteiligten sich. Geprägt hatte den Begriff die Aktivistin Tarana Burke schon 2006.

Ashley Grik griff die Debatte noch im selben Jahr auf. Ihr Bild übersetzt den Hashtag in eine stille Szene: Die junge Frau blickt direkt aus dem Bild heraus, den Mund leicht geöffnet, als wolle sie gleich etwas sagen. Die Eule an ihrer Seite, seit der Antike ein Symbol für Weisheit und Wachsamkeit, lässt sich als stille Zeugin lesen.

Ashley Grik und die Berliner Schule

Ashley Grik studierte an der Universität der Künste Berlin. Sie zählt zur Berliner Schule der Malerei, einer von Diana Achtzig begründeten Stilrichtung, zu der Absolventinnen und Absolventen der UdK gehören. Wie bei Marc Chagall schweben in ihren Bildern Menschen und Tiere in hellen, leuchtenden Farben durch traumhafte Szenen.

Ihre Werke waren in mehreren Ausstellungen der Achtzig Galerie zu sehen, etwa 2018 in der Gruppenausstellung „Fotografie und Malerei in der modernen Zeit“ und 2020 in den digitalen Gruppenausstellungen der Galerie: der Digitalen Vernissage, der Schau zu abstrakter und figurativer Malerei und der Ausstellung mit Gastkünstlern aus Österreich. Mehr über die Galerie liest du im Artikel Kunstgalerie Berlin Achtzig für zeitgenössische Kunst.

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FAQ

Häufige Fragen zu Ashley Griks Bild „#MeToo“

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